Stefan Slupetzkys dritter Lemming-Krimi spielt im Künstlermilieu.
Erstmals zu hören bei der Kriminacht!
Dem Lemming geht es nicht gut. Hochkant und mit Krach herausgeflogen als kleiner Kriminalpolizist aus dem Exekutivkörper (Grund wie üblich: ein blöder Vorgesetzter) und dann noch fett gescheitert im ohnehin fraglichen Gewerbe des Privataugentums, fristet er in „Das Schweigen des Lemming“, dem dritten Band von Stefan Slupetzkys Krimi-Reihe mit seinem kauzigen (Anti-)Helden, seine fürwahr kümmerliche Existenz als Nachtwächter im Wiener Tiergarten Schönbrunn, wobei er diesen „Traumjob“ ausgerechnet einer Intervention seiner Freundin zu verdanken hat.
Artikel, sowie eine Leseprobe aus "Das Schweigen des Lemming", in der Wien live
Ausgabe: September 06
Zu Stefan Slupetzky:
„Meine Gene haben sich aus den entlegensten Provinzen der früheren Donaumonarchie nach Wien verfügt, um zu einer hier typischen Melange zu verschmelzen“, meint der Wiener Stefan Slupetzky über sich selbst. Der 1962 geborene Autor studierte an der Akademie für bildende Künste in Wien. Ab 1991 verfasste und illustrierte er zahlreiche Kinderbücher, schrieb Theaterstücke und Romane. Sein Krimidebüt „Der Fall des Lemming“ wurde mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Lemming ist der Spitzname des gescheiterten Polizisten Leopold Wallisch, der in Wien über Mordfälle stolpert. „Das Schweigen des Lemming“ ist Slupetzkys dritter Krimi.
Informationen zur Kriminacht 2006 in Wien unter