Nein, hier ist nicht der tragische Held aus Bergmans „Das siebente Siegel“ gemeint. Antonius Block, das sind in diesem Fall die Wienerin und Frontfrau Tina Schula (r.), eine New Yorkerin an den Drums (l.), ein Exilportugiese, der seine Gitarre spielt wie einst Jimi Hendrix (Bildmitte), und seit kurzem vervollständigt eine Bassistin aus Oklahoma die souveräne Truppe.
Mit dem Debütalbum „I Dated The Devil“ setzt das Quartett New York musikalisch in Brand. Analoger Elektrosound, der sitzt. Dicht, krachig, kantig präsentieren sich die neun Nummern. „I Dated The Devil“ ist im Grunde eine Abrechnung mit „Teufeln“, in Form von konkreten Personen sowie in Form von negativen Einflüssen und Blockaden. Es geht darum, Aggression und Frustration in Musik umzuwandeln und auf der Bühne frei zu lassen“, erzählt Tina Schula.
Derzeit arbeiten AB an neuen Songs und bereiten sich auf die für April geplante Europa-Tour vor. Auf ihren Konzerten in Österreich, Deutschland, Frankreich und England werden es Antonius Block auch hierzulande krachen lassen.