Seine Eltern wollten einen Tennisstar. Doch der Sohnemann tauschte das Racket gegen eine Gitarre und den Tennisplatz mit der Bühne ...
Man darf Rudi Schöllers Ruhe nicht mit Schüchternheit verwechseln. Als der Redakteur unhöflicherweise eine Frage stellt, als Schöller noch in einem mageren Risotto herumstochert, kaut
er in aller Gelassenheit weiter und antwortet in Englisch mit ein paar Brocken Deutsch dazwischen. So spricht er am liebsten, denn zweisprachig ist der 32-Jährige am Land in
Oberösterreich aufgewachsen. Seine Mutter stammt aus Österreich, sein Vater aus England.
genau erinnern kann er sich an das Hin und Her der Sprachen am abendlichen Esstisch. „Mother sat to the right at the Esstisch, father to the left, they spoke in their Muttersprache.“
Überhaupt war seine Kindheit und Jugend geprägt von einem „Hin und Her“, weil seine Eltern den Wunsch hegten, ihn einmal als Tennisprofi auf dem Center Court zu sehen. „Maybe it was a
good Idee, you don’t have to be original, to be a tennis star, you only have to play good tennis. Als Künstler it is much more difficult, but I wasn’t talented enough for tennis.“
Den ganzen Artikel gibt es in der Wien live Ausgaben: Feb 07