Neuanfang für Kirk & Spock

JJ Abrams zeigt in „Star Trek 11“ Kirk und Spock, wie man sie noch nie gesehen hat: Der Regisseur leitet einen Generationenwechsel auf der Enterprise ein …
 ©Universal

Im Handkamera-Stil wurde die Pseudo-Doku „Cloverfield“ gedreht, mit einem Budget von 30 Mio. Dollar. Für Werbemittel ging davon nicht viel drauf; Produzent JJ Abrams wusste seinen Film geschickter unters Volk zu bringen; dank viraler Marketingkampagne wollte alle Welt den Film sehen, der lange Zeit nicht einmal einen Titel hatte. Noch beim ersten Trailer wurde er „01-18-08“ genannt, nach dem Datum der Premiere. Via Internet schuf Abrams einen Hype um das streng geheime Projekt, wie es zuletzt vielleicht „Blair Witch Project“ zustande brachte. Ebenso klug wie Abrams auf „Cloverfield“ neugierig machte, hält er die Spannung zwischen den Staffeln seiner TV-Serie „Lost“ aufrecht: Während der Wartezeit hält er seine Seher via Internet und Alternate Reality Games auf Trab, die dadurch gratis Werbung machen. – Was ihnen wiederum mit MySpace-Seiten von Hauptcharakteren gedankt wurde.
JJ Abrams ist ein verschmitzter Junge, dem scheinbar alles leicht von der Hand geht. Er führte Regie beim dritten Teil von „Mission Impossible“, weil er Tom Cruise eine DVD seiner Serie „Alias“ zukommen ließ, die diesem einfach gut gefiel. Socialising wird wohl doch überbewertet. – Und nun erfindet er nebenbei „Star Trek“ (derzeit im Kino) neu, zeigt die Crew der Enterprise, wie man sie bestimmt noch nicht kennt – und fürchtet sich trotzdem nicht vor wütenden Trekkies. Warum nicht, das verrät er im Interview mit Wien live.

Sie haben betont, dass Sie vor dem „Star Trek“-Dreh kein Fan waren. Was hat Sie dazu gebracht, die Regie zu übernehmen?

Das Script. Was ich daran geliebt habe, war die Beziehung der Charaktere Kirk und Spock; es gab sehr, sehr witzige Situationen, aber auch genügend Konfliktpotenzial. Eine unerwartete Liebesgeschichte, Action und Abenteuer. Ein Space-Abenteuer! Es war dieses Gesamtpaket, und ich dachte: Wenn ich es nicht mache und das Set jeden Tag als Produzent aufsuche, werde ich fürchterlich eifersüchtig sein auf den, der „Action“ sagen darf.

 

Das ganze Interview lesen Sie in der Wien live Ausgabe: Mai 2009 >>>

 

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