ABC des guten Geschmacks - I Love You Denim

Dem Industriellen Levi Strauss sei Dank, dass er das heute meist getragene
Kleidungsstück erfand: Die Jeans. Wien live besuchte Nicole Doleh, Inhaberin des Premium Denim Contemporary Stores „Inked“ . Zu kaufen gibt es hier Jeans von trendigen US-Labels, die man sonst nirgendwo bekommt – außer in Amerika …

 ©Marco Rossi

Ich trag sie, du trägst sie, er trägt sie, sie trägt sie, wir tragen sie, ihr tragt sie, sie tragen sie – kurz, JEDER trägt sie: die Rede ist vom weltweit meist getragenen Kleidungsstück, der Jeans. Dem deutsch-amerikanischen Stoffhändler Levi Strauss ist es zu verdanken, dass im Jahre 1850 die erste Form der heutigen Bluejeans entstand.  Damals handelte es sich um Arbeitshosen für Goldgräber, gefertigt aus Baumwoll-Zeltplanen, die zur  Verstärkung mit Nieten versehen waren. Im Jahr 1873 stieß Strauss auf den Baumwollstoff „Serge de Nimes“, der in der südfranzösischen Stadt Nimes hergestellt wurde.
Der ursprünglich braune Segeltuchstoff wurde später durch den mit Indigo gefärbten blauen Baumwollstoff  Denim abgelöst: Die Blue Jeans war geboren und mit ihr ein niemals enden wollender Modetrend. Schauspieler wie Marlon Brando („Endstation Sehnsucht“) oder James Dean („… Denn sie wissen nicht, was sie tun“) trugen in den 1950er und 1960er Jahren maßgeblich zum Erfolg der Jeanshose bei, denn ihr typisches Film-Outfit bestand aus T-Shirt, Lederjacke, Blue Jeans. Im deutschsprachigen Raum erlangte die Jeans erst in einem kleinen schwäbischen Ort namens Künzelsau Ruhm, denn hier, in der Fabrik von L. Hermann, wurde 1948 die erste deutsche Jeans produziert. Der zweite Streich erfolgte 1953. Denn bei L. Hermann (heute Mustang Jeans) lief auch die erste Jeans für „Girlies“ vom Band. Was die Passform anging, war die Devise klar: Je enger, desto besser! Und deshalb scheute man auch nicht davor zurück, sich samt Jeans in die heiße Badewanne zu legen, um den Stoff eingehen zu lassen. Dies funktionierte aber nur bei einer echten Blue Jeans. War das Tragen von Jeans zur damaligen Zeit noch ein Zeichen von Rebellion, so gibt es heute kaum jemanden, der keine besitzt. Sie gehört in den Kleiderschrank wie das weiße T-Shirt oder das kleine Schwarze.

Styles & Stars im Denim-Fever.
Die Formen und Looks der Jeans sind heute modischen Strömungen ausgesetzt und variieren ständig. War es vor ein paar Jahren noch die klassische Form wie zum Beispiel Boot Cut, so liegen in diesem Jahr vor allem vier Varianten ganz besonders stark im Trend – Straight Leg, Röhrenjeans, Cropped Jeans (endet zwischen Wade und Knöchel) und Boyfriend-Cut (lässiger Hüftsitz, große aufgesetzte Taschen und beabsichtigt übergroß). Stars wie Lily Allen, Heidi Klum oder Katie Holmes tragen letzteren Look zu fast jedem Anlass – manchmal sogar am roten Teppich. Dass Trends nicht selten aus den USA kommen und hierzulande gern imitiert oder übernommen werden, ist nichts Neues – nur, an die kultigen
Modelle der coolen Jeansmarken ranzukommen, war nicht immer einfach. Ab sofort sind Amerikareisen oder Online-Shopping nicht mehr notwendig, denn jetzt gibt es die Denims, die Rihanna, Victoria Beckham oder Lindsay Lohan tragen, auch in Wien. Der attraktiven
Nicole Doleh sei Dank, dass die Stadt um einen wirklich stylischen Store mit ebensolcher Verkaufsware reicher geworden ist. Sie eröffnete nach vorangegangenen Tätigkeiten im Modebereich ihren eigenen Premium Denim Contemporary Store namens „Inked“ – übersetzt „in Tinte getaucht“.

Die ganze Story - nachzulesen in Wien live März 2010 >>>

 

 

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