Tiefgründig, mitunter bitter, aber auch mit einer gehörigen Portion Humor dreht sich dieser Kriminalroman um die Diskrepanz zwischen Sein und Schein: Ein Starfotograf wird aus der Donau gefischt. Tod durch Ertrinken steht in den Polizeiakten, kein Hinweis auf Fremdverschulden. Damit wäre die Sache eigentlich erledigt. Wenn da nicht Paula Ender wäre, Anfang 30, mit dem Hang, ihre Nase ständig in Dinge zu stecken, die sie nichts angehen. Sie erhält den Auftrag, die Biografie des Verunglückten zu schreiben, beginnt zu recherchieren und taucht bald, tiefer als ihr lieb ist, in das Leben des charismatischen Künstlers ein. Ihre Nachforschungen bringen dunkle Facetten seines Charakters ans Tageslicht, die so gar nicht zu dem positiven öffentlichen Bild passen wollen. Zudem trifft Paula auf immer mehr Personen, die gute Gründe hatten, ihn zu beseitigen …
Ilona Mayer-Zach, geboren 1963 in Graz, arbeitete nach ihrem Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft für verschiedene Medien als (Gerichts-)Journalistin. 2005 gründete sie „Textwerk IMNetzwerk“ und ist seitdem hauptberuflich als Autorin tätig. 2006 erschien der Krimi-Doppelpack „Schweigerecht/Quadrille“. „Schärfentiefe“ ist ihr fünfter Kriminalroman. Ilona Mayer-Zach lebt mit ihrer Familie in Wien.