Hintergrund Donauinselfest:
fünf Menschen, ohne die das Donauinselfest nicht funktionieren würde




Harry Hüttner: Montageleitung Elektrotechnik.
Daheim sitzt die Frau und kommt ihn ab und zu auf der Insel besuchen. "Damit sie wieder weiß, wie ich ausschau", lacht das sympatische Urgestein des Insel-Festivals. Es ist das 24. Fest
und Harry ist zum 24.Mal dabei: "Ich sollt' schon eine Inventurnummer haben!" Sein Reich erstreckt sich von der Floridsdorfer Brücke beinahe bis zur Reichsbrücke.
Günther Berghofer: Leitung des Uniformierten Einsatzes.
"Es ist ein Teil meines Jobs", hat sich der Oberstleitnant, Kommandant des Stadtpolizeikommandos Floridsdorf und Kommandeur aller uniformierten Polizisten mit den drei Tagen
Festival-Einsatz längst arrangiert. Berghofer ist heuer bereits zum 17.Mal auf der Insel, zum Teil in unterschiedlichen Funktionen.
Peter Eigl: Oberbrandmeister.
Die 28 Dienstjahre bei der Wiener Feuerwehr merkt man ihm an: Peter Eigl ist die Ruhe in Person, und seit den 80er Jahren immer im Donauinseleinsatz. "Ich habe die Veranstaltung von
klein auf miterlebt, bei jeder Witterung, bei Sonne, Regen oder Sturm", lacht er. Knapp zwei Dutzend Feuerwehrmänner sind an den Tagen des Open Airs direkt vor Ort, das Hauptaugenmerk
liegt auf einer zuverlässigen Plannung für den Ernstfall.
Thomas Kritzer: Referatsleiter U-Bahn-Betrieb.
"Ich bin, gemeinsam mit allen Mitarbeitern, für die Abwiklung des U-Bahn-Betriebes während des Festes zuständig, dazu kommt die Detailplanung und Vorbereitung für die U1 und U6",
umreißt Dipl.-Ing. Thomas Kritzer seine Verantwortung - dass es alle nur gemeinsam schaffen können, unterstreicht er immer wieder. Teamgeist hat bei den Wiener Linien Vorrang, auch wenn
eine Menge Knochenarbeit hinter den Vorbereitungen steckt.
Erwin Scheidl: Einsatzleiter des Rettungsdienstes.
Eigentlich ist Dipl.-Ing. Erwin Scheidl in der Direktion der Wiener Linien in Erdberg zu Hause, dort plant er den Ausbau der U-Bahn. Er ist einer der vielen, die sich vollkommen
unentgeltlich und ehrenamtlich in den Dienst des Festivals stellt.
"Andere gehen auf den Fußballplatz, mein Hobby ist der Arbeiter-Samariter-Bund, das Donauinselfest ist mein Highlight des Jahres", gibt sich Scheidl begeistert. In seiner Eigenschaft
als Obmann des ASBÖ Floridsdorf und Donaustadt dirigiert er bis zu 150 Frauen und Männer an jedem der Festivaltage, insgesamt ist er Herr über mehr als 300 Einsatzkräfte.